Die richtige Matratze für einen erholsamen Schlaf

Matratzen EinkaufsberaterEin Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Diese meist acht Stunden täglich erscheinen vielen Menschen als Verschwendung. Doch in Wahrheit ist das Gegenteil der Fall: Der Schlaf ist als Erholungsphase existenziell wichtig für unseren Körper und unser Wohlbefinden. Aber für die optimale Regeneration ist auch die entsprechende Umgebung notwendig. Die Auswahl von Matratzen sollte man also nicht als Nebensächlichkeit bewerten. Doch wie findet man die “richtige Matratze”? Keine leichte Angelegenheit… Zuvor gilt es zudem, ein Missverständnis zu klären: Es gibt keine Matratze, die für alle Menschen perfekten Schlafkomfort bietet. Da jeder unterschiedliche Schlafgewohnheiten und Vorlieben bei seiner Schlafunterlage hat, muss auch die Wahl individuell getroffen werden.

Kaltschaum-Matratzen oder Federkern-Modelle?

Als Klassiker gelten Federkernmatratzen, die oftmals aufgrund ihrer langjährigen Stabilität und dem günstigen Preis favorisiert werden. Weitere Vorteile sind die gute Wärmeisolation und die Festigkeit dieser Matratzen. Damit offenbart sich zugleich der Nachteil von Federkern-Fabrikaten: Sie können nur großflächig nachgeben. Aus diesem Grund werden mittlerweile immer mehr Federkernmatratzen mit einer Deckschicht aus Kaltschaum ausgestattet. Diese ermöglicht eine Anpassung der Matratze an den Körper. Eine andere Weiterentwicklung sind Taschenfederkernmatratzen. Ihre Besonderheit ist, dass die Tonnenfedern miteinander verbunden und in kleine Stofftaschen eingenäht sind. Daraus resultiert, dass diese Matratzen die Liegeposition nicht nur großflächig, sondern punktuell unterstützen. Aber auch die Anzahl der Federn ist für die Elastizität entscheidend: Je höher ihre Zahl, desto flexibler ist die Matratze. Darüber hinaus erfreuen sich mittlerweile Kaltschaum-Matratzen wachsender Beliebtheit: Das hochelastische Material bewirkt, dass sich diese Matratzen den ganz individuellen Liegepositionen punktuell anpasst. Eine spezielle Variante sind die Visco-Matratzen, deren Material von der NASA entwickelt und getestet worden ist. Der Vorzug dieses Schaumstoffes: Er passt sich sensibel den Körperformen an und kehrt nach dem Verlassen des Benutzers in den Ursprungszustand zurück.

Beim Matratzen-Kauf ist Probeliegen angesagt

Eines der wesentlichen Kriterien für optimale Matratzen ist die persönlich empfundene Bequemlichkeit. Diese kann man am besten beim Probeliegen testen: Am besten einfach nachfragen, ob eine Testphase möglich ist. Ein paar theoretische Aspekte gilt es aber ebenfalls beim Kauf zu beachten: Zwar sollten Matratzen generell nach 10 Jahren ausgewechselt werden, aber auch das Raumgewicht gibt Auskunft über Stabilität und Langlebigkeit des gewählten Modells. Ein Raumgewicht von mindestens 40 RG ist Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Matratze. Die Stauchhärte gibt die Härte an: Wer gerne weich liegt, sollte auf einen niedrigen Wert achten. Ein höherer Wert bewirkt einen härteren Schlafuntergrund und vermindert zugleich das Risiko, dass nach einiger Zeit Liegekuhlen entstehen. Die Matratzen-Dicke ist übrigens nicht entscheidend für den Liegekomfort. Wichtiger ist die Angabe zur Kernhöhe: Mit der Höhe des Matratzenkerns steigert sich die Unnachgiebigkeit. Bei einem sehr niedrigen Kern kann es dagegen passieren, dass man in der Matratze geradezu versinkt. Für die meisten Menschen empfiehlt sich deshalb ein mittlerer Wert, der auf elastische Weise die ergonomische Schlafposition unterstützt.

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Autor: B. Wohner
Datum: Donnerstag, 17. März 2011 11:50
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